Großzügige Spende der Sparkassenstiftung Berchtesgadener Land
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Vor kurzem konnten Vertreter des FBSD und des LV Rupertiwinkel eine großzügige Spende der Sparkassenstiftung Berchtesgadener Land entgegen nehmen.
Mit 3.500 EUR wird die Wiederauflage des Buches „So wead gredd“ unterstützt. Ein wichtiger Beitrag zur Finanzierung des Vorhabens. Die Sparkassenvertreter erhielten ein Exemplar des Buchs „So wead gredd“ und in lockerer Atmosphäre konnte auch das eine oder andere Dialektwissen diskutiert oder vermittelt werden. Der Sparkassenstiftung nochmals ein herzliches „Vergelts Gott“!
Foto: v.l. Stiftungsratsvorsitzender Alexander Gehring, stv. FBSD-Vorsitzende Marianne Hauser, Schorsch Baumgartner, Sprecher des LV Rupertiwinkel, Hans Eschlberger, Stiftungsratsmitglied, Luis Doff, Geschäftsstellenleiter
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Der Förderverein Bairische Sprache und Dialekte freut sich, dass es nach 17 Jahren eine überarbeitete Wiederauflage des beliebten Dialektbuchs gibt.
Nach seinem Eintritt in den Ruhestand hatte Hans Müller, „Podei“ in Laufen, viele Hobbies. Neben dem Sammeln von vielen alten Werkzeugen und Gegenständen hat er sich auch verdient gemacht im Sammeln von alten lokalen Worten und Redewendungen. Dabei halfen ihm auch Begriffssammlungen aus dem Flachgau und z. B. aus Weildorf. In den Jahren 2008 und 2009 hat er dann „sein“ Buch im Eigenverlag herausgegeben. Schnell waren die vielen Exemplare vergriffen.
Beim Förderverein gingen immer wieder Anfragen ein, wo denn dieses Buch noch erhältlich sei – leider mussten die Anfragen negativ beschieden werden. So haben es sich vor ungefähr zwei Jahren einige Mitglieder des Fördervereins im Rupertiwinkel zur Aufgabe gemacht, eine überarbeitete Wiederauflage anzustreben. In vielen Anfragen, Emails und Besuchen hat man Spenden eingeworben. Sowohl bei lokalen Firmen als auch bei den diversen bekannten Bürger- und Kulturstiftungen. Oft ist man auf offene, manchmal sehr offene Ohren gestoßen. Derweilen hat sich Hans Müller um die Überarbeitung der alten Auflage gekümmert. Eigentlich war dann im Juli alles fertig, leider gab es noch eine Finanzierungslücke für die Grafik- und Druckkosten. Diese hat der Verein dann erstmal selber übernommen. Mitte August kamen die Bücher zur Auslieferung.
Was kann man da alles lernen und lesen? Kleine Kinder haben keine Locken, sondern „Wuggerl“. Und wenn es einer recht „gnädig“ hat, dann ist er nicht sehr nachsichtig, sondern sehr beschäftigt. Und siehe da, in Bayern hat das gute Bier keinen Schaum, sondern einen „Foam“. Das exakt selbe Worte beschreibt den Schaum in der englischen Sprache. Manche Leser werden in das Buch so „hineingezogen“, dass sie es als „Vokabelheft“ sehen und dann die Familienmitglieder ausfragen…Also so ernst muss man es dann doch nicht nehmen.
Das Buch ist nun in den nächsten Wochen bei den Sparkassenfilialen, bei den Lagerhäusern der Raiffeisen Rupertiwinkel und ausgewählten Geschäften gegen eine Spende erhältlich.
Foto: v.l. Schosch Baumgartner, Sprecher FBSD-LV Rupertiwinkel, Marianne Hauser, stv. FBSD-Vorsitzende und der Autor Hans Müller
„So wead gredd“ – Bairisch im Rupertiwinkel und den angrenzenden Regionen Weiterlesen »
Nachdem der Hauptplatz von Pfaffenhofen am jenem letzten Sonntagnachmittag im Juni wegen der extremen Hitze wie leergefegt war, begab sich Uschi Kufer als Organisatorin mit gemischten Gefühlen zum 25. Offenen Singen, das ursprünglich wieder auf der Ilm Insel stattfinden sollte, kurzfristig jedoch in den Hofbergsaal verlegt wurde. Nicht menschenleer wie der Hauptplatz, sondern mehr als 30 Sangesfreunde ließen es sich trotz extrem heißer Temperaturen nicht nehmen, beim 25. Offenen Singen mit dabei zu sein. Unter der musikalischen Leitung von Rosa Karger und Anita Rottenkolber erlebten die Singbegeisterten wieder humorvolle gemeinsame Singstunden. Durch meist bekannte Volkslieder und lustige Liedbeiträge wurde dieses 25. miteinander Singen zu einem mit Witz und viel Lachen durchzogenen Gesangsnachmittag, der aber auch als der Heißeste in Erinnerung bleiben wird.
Foto: Uschi Kufer
25. Offenes Singen trotzt Hitze Weiterlesen »
Bayerische Tracht ist ein fester Bestandteil unserer Kultur und Tradition. Zum zweiten Mal loben der Bayerische Trachtenverband, der Landesverein für Heimatpflege und das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat den Tag der Tracht aus.
Immer am 14. Juli, dem „Tag der Tracht“, soll auf die Vielfalt und Einzigartigkeit der bayerischen Trachten aufmerksam gemacht und Trachten getragen werden. Privat, im beruflichen Umfeld oder in den Schulen. Es soll aber auch die Herstellung in den Fokus gerückt werden, denn Tracht ist nachhaltig, regional produziert und erfordert viel altes und neues Handwerkswissen.
Gemeinsam rufen der Bayerische Trachtenverband, der Bayerische Landesverein für Heimatpflege sowie das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat zum Mitmachen am Tag der Tracht auf.
Alle, die am Tag der Tracht ein Zeichen für Bodenständigkeit, Lebensfreude und Liebe zur Heimat setzen wollen und bewusst Tracht tragen, können darüber hinaus am
Fotowettbewerb „Tracht im Alltag und in der Arbeit“ teilnehmen.
Und das ganz einfach. Machen Sie ein Bild mit Tracht im Alltag, bei der Arbeit oder in der Schule und senden es an tagdertracht@trachtenverband-bayern.de
Der Einsendeschluss für den Fotowettbewerb ist der 31. Juli 2025.
Die Preisverleihung findet am 7. September 2025 am Gredinger Trachtenmarkt statt.
Beteiligen Sie sich am Tag der Tracht und zeigen Sie so Ihre Verbundenheit mit der bayerischen Lebensart.
Über Ihre Unterstützung freuen sich:
Tag der Tracht 2025 Weiterlesen »
Einladung der FW-Fraktion zur Podiumsdiskussion in den Bayerischen Landtag.
Zum ersten Mal überhaupt wurde im Landtag getanzt und geplattelt! Gerald Huber pochte darauf, dass Bairisch eine eigene und viel ältere Sprache ist als das „künstlich geschaffene“ Standarddeutsch. Und Prof. Anthony Rowley war präsent mit klaren Aussagen zur bairischen Sprache: „Leid, reds boarisch, na stirbds ned aus!“
Dialekt ist Heimat Weiterlesen »
Bei strahlendem Sonnenschein war der Markt Teisendorf bestens besucht und die Besucher strömten durch die Straßen mit den vielen interessanten Info- und Verkaufsständen.
Der FBSD-Stand war meistens sehr gut umlagert und unser neues Dialektquiz – auf den Rupertiwinkel zugeschnitten – fand viele, viele Interessenten. Erfreulich ist, dass so viele komplett richtige Fragebögen abgegeben wurden. Nachdenklich stimmt, dass so viele Besucher den „Dialektverlust“ bei ihren Kindern oder Enkelkindern beklagten.
Als Glücksfee für die zehn Preise fungierte Marlene Berger-Stöckl, die Preisträgerin des lokalen Dialektpreises 2024 des LV Rupertiwinkel.
Biosphärentag in Teisendorf Weiterlesen »
Höhepunkt der Mitgliederversammlung in Andechs war die Verleihung des neu ins Leben gerufenen bairischen Nachwuchs-Sprachpreises „Da gfeide Hund“ an den jungen bayrischen Songwriter und modernen Gstanzler Beni Hafner (Oimara).
Der von Künstler Julian Opitz gezeichnete und mit 4.000 EUR dotierte Sprachpreis wird zukünftig jährlich im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Vereins an junge Nachwuchskünstler, die sich um die bairische Sprache besonders verdient machen, verliehen.
In seiner Laudatio testierte Prof. Dr. Klaus Wolf von der Universität Augsburg dem Beni Hafner musikalisch und textlich ein beachtlich breites Spektrum. Viele Songs sind nicht nur vordergründig komisch, sondern manchmal sogar hintersinnig. Für Klaus Wolf als Dialektologen ist aber entscheidend, dass all diese Lieder hohe Klickzahlen erreichen. „Dialekt und Mundart werden durch den Hafner Beni für junge Leute attraktiv. Der vielbeschworene Tod der Mundarten findet auch im 21. Jahrhundert nicht statt, solange man die Kreativität des Oimara hat.“
Wir wünschen dem Oimara noch viele kreative Ideen in bestem Bairsch!
BU:
Preisverleihung v.l. Marianne Hauser (stv. Vorsitzende FBSD), Irene Dorn, Heinz Schober-Hunklinger (1. Vorsitzender FBSD), Beni Hafner (Oimara), Laudator Prof. Dr. Klaus Wolf, Helmut Wagner (FBSD-Mitglied aus Starnberg)
Oimara erhält Sprachpreis „Da gfeide Hund“ Weiterlesen »
Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell man doch jede Menge Unterstützer findet, man muss sich nur à bisserl bemühen und sein Netzwerk nutzen.
Ich habe hier bei mir in der Gemeinde Schäftlarn (südlichste Gemeinde im Lkr. München) z.B. die Blaskapelle Hohenschäftlarn, den Trachtenverein Almrösl (GTEV), die Schützengesellschaft Hohenschäftlarn und die Schäftlarner Kolpingsfamilie kontaktiert. Nebenbei natürlich Freunde und Nachbarn informiert und um ihre Unterschrift gebeten. Auch in der örtlichen und bekannten sowie beliebten Bäckerei Valent in Hohenschäftlarn liegen seit heute Unterschriftslisten und unser Faltblatt aus.
Die allermeisten Leute unterschreiben ohne langes Zögern und manchmal hört man die nicht ernstgemeinte Frage „Wos hob i do etzad eigentlich unterschriem?“, worauf ich antworte „De Waschmaschin kriagst dann bis Ende Oktober!“.
Bislang liegen 140 Unterschriften hier bei mir auf’m Schreibtisch und einige Listen sind noch unterwegs “bei de Leit“.
Abschließend noch eine kleine Vision: wir, der FBSD haben ca. 3.000 Mitglieder, wenn jedes Mitglied nur eine Unterschriftenliste (beidseitig) mit 20 Unterschriften sammeln würde/könnte, dann, wären im Handumdrehen 60.000 zusammen … dees wààr à Sach – oder?!
Karl Simon
Unterstützerlisten – Wia des geht Weiterlesen »
Mit der aktuellen Ausgabe hat der FBSD 100. Rundbrief herausgebracht – eine stattliche Zahl. Bereits im Gründungsjahr 1989 kam die Nr. 1 heraus. Auf dem Titelbild sieht man in 10-Ausgabeschritten wie sich der Rundbrief in den letzten 35 Jahren entwickelt hat. Besonders der Farbdruck wurde bezahlbar.
2004 (Nr. 52) bekam das ursprüngliche Informationsblatt den Charakter einer Zeitschrift. 2011 (Nr. 76) wurde der Rundbrief dann mit einem neuen Inhaltskonzept zu einem echten Magazin. 2015 (Nr. 85) wurde der Name in Rundbriaf geändert und auch graphisch als „Marke“ umgesetzt. Das Titelbild soll Menschen darstellen, die den Dialekt aktiv nutzen.
Neue Rubriken wurden eingeführt in denen sich die Ziele des Rundbriafs widerspiegeln:
Heute ist der Rundbriaf in seiner Form einzigartig und stellt in Sachen „Bairischer Sprache“ eine wertvolle „Fachzeitschrift“ und Dokumentation dar, die allseits sehr beliebt ist.
100. FBSD Rundbriaf Weiterlesen »
„Dialekt ist die Sprache der Heimat und Ausdruck regionaler Identität! Heute stehen beim Dialektpreis erstmalig die Verdienste von Vereinen im Mittelpunkt. Intaktes Vereinsleben und Engagement im Ehrenamt halten Gesellschaft und unser Land zusammen. Der Dialekt als gemeinsames Interesse schafft Zusammengehörigkeit. Die Preisträger zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit und Individualität in der Vereinsarbeit aus. Teils sind Sie thematisch, teils regional ausgerichtet, aber eines haben alle gemeinsam: Ihr vorbildliches Engagement macht Sie alle zu „Botschaftern“ der Dialekte in Bayern! Vergelt’s Gott für den unermüdlichen Einsatz für unsere Heimatsprache. Sie sind großartige Vorbilder in Gestaltung und Bewahrung unserer Heimat und Kultur“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Preisverleihung am 21. November 2022 im Heimatministerium in Nürnberg.
Der von Finanz- und Heimatminister Albert Füracker verliehene und mit je 1.000 Euro dotierte Preis würdigt besondere regionale Verdienste im Bereich Dialektpflege und -forschung. In vergangenen Jahr wurden neben dem im Juli verliehenen „Dialektpreis Bayern 2022“ in einer Sonderkategorie auch Dialektvereine für ihre besonderen Verdienste und ihr Engagement im Bereich Dialektpflege und -forschung ausgezeichnet. Folgende Preisträger wurden in Abstimmung mit den bayerischen Bezirksheimatpflegern mit dem „Dialektpreis Bayern für Dialektvereine 2022“ ausgezeichnet:
Förderverein Bairische Sprache und Dialekte e.V.
1989 gegründet und mit aktuell über 3.000 Mitgliedern ist der Förderverein ein „Schwergewicht“ in der Dialektpflege. Er hat sich den Erhalt und die Förderung der bairischen Hochsprache, Dialekte und Mundarten in Kultur, Brauchtum und Erziehung zum Ziel gesetzt. Dazu führt der Verein Veranstaltungen zur Pflege des Schrifttums der bairischen Hochsprache, der Mundartenschriften und -dichtungen durch und gibt fachspezifische Publikationen heraus. Er leistet Aufklärungsarbeit an Schulen, in Medien, Verbänden, Vereinen, bei Behörden und Institutionen, jüngst sogar in einem grenzübergreifenden Projekt zusammen mit der Universität Salzburg. Ganz besonderes Herzblut steckt in seinem „Rundbriaf“ mit extra „Zwergalseitn“ für Kinder. Für seine vielfältigen Verdienste um die Mundart erhält der Förderverein Bairische Sprache und Dialekte e. V. heute die Auszeichnung mit dem Dialektpreis Bayern.
(von Dennis Drescher, Pressesprecher, München)
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