Freitag, 17 Mai 2019 09:14

Unser bairischer Dialekt darf nicht aussterben

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Der Landschaftsverband Rupertiwinkel im Förderverein Bairische Sprache und Dialekte hat sich kürzlich in einer Vorstandssitzung mit dem Jahresprogramm für 2018 befasst. Angesichts der schwindenden Zahlen von Dialektsprechern werden diverse Veranstaltungen geplant, um den Dialekt als Lebensform und Kulturgut ins Bewußtsein zu rücken.

Im Januar hat bereits im nördlichen Rupertiwinkel wieder eine bairische Singstunde für Kindergärtnerinnen stattgefunden, die – finanziell vom Verein unterstützt– vom Volksmusikarchiv für Oberbayern ausgerichtet wird. Beim Tag der Muttersprache am 21. Februar sind wieder Veranstaltungen in Schulen geplant. Auch sind schon einige Vorträge zum bairischen Dialekt angefragt und geplant, z. B. in Waging im Frühjahr. Mit den Info-Stand wird der Verein heuer auf dem Brauereifest in Schönram und im Herbst beim Bauernmarkt in Waging vertreten sein. Der anhaltende Meinungsaustausch mit dem BR, wobei der Dialektverein die mangelnde Berücksichtigung der süddeutschen Hochsprache (nicht des bairischen Dialekts!) anmahnt, ist leider soweit nicht wirklich positiv verlaufen.

Höhepunkt des Jahres wird aber die Verleihung des Dialektpreises 2018 sein, der dank der großzügigen Unterstützung der Stihl-Stiftung Anfang November stattfindet. Der Preis wird dieses Jahr an einen sehr bekannten Liedermacher und Kabarettisten verliehen werden – Details werden noch nicht verraten.

Weitere Informationen

  • Quelle: FBSD LV-Rupertiwinkel
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